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Trümmerkind

Trümmerkind

Roman


Hamburg 1946/47 - Steineklopfen, Altmetallsuchen, Schwarzhandel.

Der 14jährige Hanno Dietz kämpft mit seiner Familie im zerstörten Hamburg der Nachkriegsjahre ums Überleben. Viele Monate ist es bitterkalt, Deutschland erlebt den Jahrhundertwinter 1946/47.

Eines Tages entdeckt Hanno in den Trümmern eine nackte Tote - und etwas abseits einen etwa dreijährigen Jungen. Der Kleine wächst bei den Dietzens in Hamburg auf. Monatelang spricht der Junge kein Wort. Und auch Hanno erzählt niemandem von seiner grauenhaften Entdeckung. Doch das Bild der toten Frau inmitten der Trümmer verfolgt ihn in seinen Träumen.

Erst viele Jahre später wird das einstige Trümmerkind durch Zufall einem Verbrechen auf die Spur kommen, das auf fatale Weise mit der Geschichte seiner Familie verknüpft ist …

  1. Wie gefällt Ihnen der Titel des Buches? Passt er? Welche Assoziationen hat er bei Ihnen hervorgerufen?

  2. Gelingt es der Autorin Spannung zu erzeugen und wenn ja, wie?

  3. Gibt es einen “roten Faden” in der Handlung oder gibt es mehrere parallele Handlungen?

  4. Wer sind die Hauptpersonen/-charaktere, wie verändern sie sich im Laufe des Buches und wie kommt es dazu?

  5. Gelingt es der Autorin die Charaktere im Buch interessant und menschlich darzustellen?

  6. Fanden Sie bestimmte Personen besonders sympathisch? Gab es andere, die Sie nicht leiden oder nicht verstehen konnten? Was waren Ihre Gründe dafür?

  7. Wie gefällt Ihnen die Handlung des Buches? 

  8. Wie gut gelingt es dem Autor den historischen Kontext und die Umgebung hervorzurufen? Ist die Szenerie glaubwürdig und nachvollziehbar?

  9. Was ist zeitlos, was überholt oder veraltet?

  10. Lässt die Autorin genug Hintergrundinfos einfließen, so dass die Leser den historischen Kontext verstehen können?

„Trümmerkind“ ist ein gelungenes Beispiel für den Spagat zwischen U und E, zwischen unterhaltsamer und ambitionierter Literatur, die zu Recht ein breites Publikum anspricht. Der klassische Spannungsplot des Romans stützt sich dabei auf seriöse historische Kenntnis. (Deutschlandradio Kultur „Lesart“, Ursula März,  24. Februar 2017)

Mechtild Borrmann ist keine der üblichen Krimiautoren hierzulande. Sie spürt in ihren präzise und komplex erzählten Geschichten die Untiefen der menschlichen Psyche nach. (Willi Keinhorst, WamS) 

Mechtild Borrmann ist zu Recht in die erste Reihe der Krimi-Autorinnen aufgestiegen. Weil das sehr klar konstruierte Bücher sind, die auch immer Zeitgeschichte erzählen und das ohne jede Aufdringlichkeit tun. (NDR Kultur, Rainer Moritz)

 
  • Deutscher Krimi-Preis 2012 für Wer das Schweigen bricht
  • Platz 1 der KrimiZEIT-Bestenliste im August 2011
  • Auszeichnung mit dem französischen Publikumspreis Grand Prix des Lectrices der Zeitschrift ELLE für Der Geiger als erste deutsche Autorin
  • Nominierung für den Friedrich-Glauser-Preis 2015 mit Die andere Hälfte der Hoffnung
10,99 €
Erhältlich in Ihrer Buchhandlung oder bei Trümmerkind bei amazon.de Trümmerkind bei thalia.de Trümmerkind bei Buchhandelsfinder
Erschienen am
ISBN 978-3-426-30492-1
Kategorien Belletristisch, Spannend