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Töchter
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Töchter

Der Spiegelbestseller über Freundschaft, Väter und das Leben mit Vierzig. Mit hinreißendem, messerscharfem Humor und einer perfekten Balance aus Leichtigkeit und Tiefsinn zugleich erzählt die deutsche Autorin von Frauen in der Mitte ihres Lebens, von Abschieden, die niemandem erspart bleiben, und von Vätern, die zu früh verschwinden. Die Freundinnen Martha und Betty aus Berlin brechen auf zu einer Reise in die Schweiz. Sie haben einen todkranken Vater auf der Rückbank, der sterben möchte. Doch das Leben endet noch nicht. Denn manchmal muss man einfach durchbrettern. Auch wenn einem das Unglück von hinten auf die Stoßstange rückt. Bis nach Griechenland, immer tiefer hinein in die Abgründe der eigenen Geschichte.

Lucy Fricke, 1974 in Hamburg geboren, hat am Deutschen Literaturinstitut Leipzig studiert, lange Jahre beim Film gearbeitet und in den letzten zehn Jahren vier Romane veröffentlicht. Für ihre Arbeiten wurde sie mehrfach ausgezeichnet. Ihr Buch «Töchter» erhielt den Bayerischen Buchpreis 2018. Seit 2010 veranstaltet Lucy Fricke HAM.LIT, das erste Hamburger Festival für junge Literatur und Musik. Sie lebt in Berlin. 
  1. Martha und Betty setzen sich intensiv mit den Vaterfiguren in ihrem Leben auseinander. Inwieweit sind ihre Erfahrungen auf bestimmte Rollenbilder zurückzuführen, die die Gesellschaft von Vätern (und Müttern) hat?
  2. Nach Bettys Ankunft in Griechenland lassen sich Elemente eines Kriminalromans im Roman entdecken. Finden Sie diese Entwicklung der Handlung glaubwürdig? Welchen Zweck verfolgt die Autorin damit? 
  3. Die Reise von Martha, Betty und Kurt erinnert an einen klassischen Roadtrip. Haben Sie schon einmal ein anderes Buch gelesen, in dem ein Roadtrip eine Rolle spielt? Wie unterscheidet sich dieser Roman davon?

“Töchter” heißt Lucy Frickes hoch unterhaltsamer Roman - trotzdem sind es vor allem die Väter, die für Probleme sorgen. Betty hatte in den wechselnden Partnern ihrer Mutter gleich mehrere zur Auswahl. Ihr Herz verschenkte sie als junges Mädchen jedoch nur an einen, an Ernesto, einen Posaune spielenden Italiener, der die Familie plötzlich verließ. Martha hingegen hat erst seit kurzem Kontakt zu ihrem schwer kranken Vater Kurt. Mit entsprechend gemischten Gefühlen machen sich die beiden Freundinnen auf den Weg, um ihn in seinem klapprigen Golf in die Schweiz zu fahren, wo er Sterbehilfe in Anspruch nehmen will. Aber auch diesmal ist er nicht ganz aufrichtig zu seiner Tochter … 

Martha und Betty sind zwei Frauenfiguren, wie man sie nur selten in der Literatur antrifft. Mit ihren vierzig Jahren haben sie keine Illusionen mehr, sind entwaffnend ehrlich, oft am verzweifeln, aber niemals verzagt. Als Leser beginnt man, sich selbst mit den Themen auseinanderzusetzen, die Martha und Betty beschäftigen. Was bedeutet Familie? Was heißt es, älter zu werden? Wie geht man mit gesellschaftlichen Erwartungen um? Und was passiert, wenn man sich die Freiheit nimmt, einmal aus ihnen auszubrechen? Fragen, die sich in einem Lesekreis hervorragend gemeinsam erörtern lassen!


Unser Fazit: Ein rasant erzählter Roman, der auf kluge Weise unsere gesellschaftlichen Erwartungen hinterfragt. 
 

Kategorien Belletristisch
Format Taschenbuch
Verlag ROWOHLT Taschenbuch
Erschienen am
ISBN 978-3-499-29015-2

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