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Teufelsgrinsen

Teufelsgrinsen

Ein Fall für Anna Kronberg


Der Cholera-Tote aus der Themse – ein Fall für Anna Kronberg und Sherlock Holmes London, Ende des 19. Jahrhunderts, eine Stadt, die regelmäßig von Seuchen heimgesucht wird; Zehntausende leben in bitterster Armut. In dieser Zeit, in der nur Männer an Universitäten zugelassen sind, schneidet sich Anna Kronberg die Haare ab und zieht Hosen an. Als angesehener Arzt und Epidemiologe Dr. Anton Kronberg gerät sie in das Zentrum einer Verschwörung, die so monströs ist, dass sie die Taten von Jack the Ripper in den Schatten stellt – und sich selbst in tödliche Gefahr bringt, der sie nur mithilfe ihres scharfen Verstandes und des Beistands von Sherlock Holmes entkommen kann.

 

1.      Was unterscheidet den Roman vom klassischen Krimi?

2.     Anna Kronberg – Sherlocks Sidekick oder ebenfalls Great Detective?

3.     Inwieweit wirkt sich Annas Doppelleben (als Frau und als Mann) auf ihren Charakter aus?

4.     Welche anderen Sherlock-Holmes-Adaptionen haben Sie gelesen und wie unterscheidet sich „Teufelsgrinsen“ davon?

 

"Ein Muss für alle Fans von Sherlock Holmes." (Schwäbische Zeitung)

"der Beginn einer vielversprechenden Krimireihe" (Hans Jörg Wangner, Stuttgarter-Zeitung.de)

"Teufelsgrinsen fügt dem Sherlock-Holmes-Universum einen neuen Stern hinzu. Anna Knronberg bereichert diese Männerdomäne und verleiht dem viktorianischen England eine neue spannende Facette." (Anja Robisch, Gmünder Tagespost)

"Ein gelungenes Experiment der Naturwissenschaftlerin und Autorin Anneline Wendeberg!" (KrimiLese)

Annelie Wendeberg ist eigentlich Umweltmikrobiologin (UFZ, Leipzig; Adjunct Professorin, Uppsala). Doch eines schönen Wintermorgens schlug sie die Augen auf und dachte sich: »Ich schreib mal was.« Seither versucht sie Forschung – ihre Leidenschaft – leicht verständlich und spannend in Blogartikeln zu vermitteln. Sie schreibt über alles Mögliche, was irgendwie mit Wissenschaftlern, Biologie, Umwelt, Ökologie und vor allem Mikrobiologie zu tun hat. Des Nachts bringt Annelie Leute um. Auf dem Papier (ach Quatsch, Bildschirm!). Eigenartigerweise klappt das auf Englisch am besten. Keiner weiß, warum. Sie publizierte ihre Bücher selbst, und das Indie-Autorenleben stellte sich als unerwartet wilder Ritt heraus. Sie lernte die Tricks und Fallen des Online-Marketings kennen, infiltrierte Leser-Communities, stolperte über Trolle und hatte hitzige Konversationen mit Piraten, die ihr zeigten, wie man E-Books ordentlich formatiert. Nachdem ihr erstes Buch Zehntausende Leser in den USA gefunden hatte, schickte Annelie zaghaft ein Exemplar an den KiWi-Verlag. Seitdem ist sie eine glückliche Indie-Autorin mit Verlagsanschluss.

Die Figur des Sherlock Holmes ist derart beliebt, dass es unserer Ansicht nach eigentlich nicht genug Adaptionen des Great Detective geben kann. In „Teufelsgrinsen“ von Annelie Vendeberg wird dem viktorianischen Helden nun außerdem eine Figur entgegengestellt, die ihn einerseits ein bisschen entzaubert – weil sie selbst so toll ist – und ihn andererseits auf schlaue Art herausfordert, ohne sein Gegenspieler zu sein. Es handelt sich dabei um die spannende Frauenfigur der Anna Kronberg, die gegen Standesdünkel, Menschenverachtung und Geschlechterrollen kämpft.

Letzteres Element überlagert sogar die spannende Krimi-Handlung, denn Anna dringt, als Mann verkleidet, in die Männerdomäne der Medizin ein, ist berufstätig und eine erfolgreiche Wissenschaftlerin. Die Protagonistin hat uns auf ganzer Linie überzeugt.

 

Unser Fazit: Ein spannender Kriminalroman vor der Kulisse Londons des 19. Jahrhunderts und eine fesselnde Adaption von Arthur Conan Doyles Great Detective.

8,99 €
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Erschienen am
ISBN 978-3-462-04759-2
Kategorien Spannend