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Liebe
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Liebe

»Liebe ist eine Art Vorurteil. Ich hab schon genug andere Vorurteile.« Charles Bukowski. Mal gefühlvoll, mal über beide Ohren verliebt und bisweilen angewidert – Charles Bukowski kennt alle Abgründe des menschlichen Lebens und der Liebe und beschreibt sie schonungslos offen sich selbst und den anderen gegenüber. Diese Texte über die Liebe sind eine Hommage und eine Zumutung zugleich.»Charles Bukowski ist nicht übel. Ich glaube, er hatte einiges über Frauen zu sagen. An Universitäten ist er nicht besonders hoch angesehen, aber er hatte Humor. Einer der lustigsten Schreiber, die ich kenne. Und es ist verdammt schwer, in Gedichten lustig zu sein. Nehmen Sie diesen Satz: ›Wenn eine scharfe Frau auf einen Einsiedler trifft, wird sich einer von beiden verändern.‹ Dafür mag ich ihn.« James Franco
  1. Ist Kunst Zumutung?
  2. Inwieweit ist Liebe möglich, wenn man ihr nicht mit Respekt begegnet?
  3. Was macht sprachliche Vulgarität mit Ihnen?
  4. Beschreiben Sie anhand eines Gedichts, was Liebe für Bukowski bedeutet.
  5. Inwieweit widerspricht Bukowskis Frauen- (und Selbst-)bild Ihrer Auffassung von Liebe?

Charles Bukowski polarisiert. Das hat er immer, das wird er wohl immer. Für die einen ist er der geniale “Dirty Old Man” der amerikanischen Literatur, schonungslos in seiner Direktheit, poetisch in seiner Inhaltsleere und Begründer des “Dirty Realism”. Für die anderen ist seine Literatur vulgär, derb und kratzt lediglich an der Oberfläche. Und ja, seine Themen sind auf den ersten Blick alles andere als tiefschürfend. Im Suff wankt er von Job zu Job, von Frau zu Frau, von Kneipe zur Pferderennbahn zur Kneipe. Doch genau darin liegt für seine Fans der Reiz: Die Tabulosigkeit, mit der er ein relativ freies und sinnbefreites Leben beschreibt, ist oft auch befreiend für den Leser. 
Dass Bukowski außerdem sehr wohl Tiefe kann, beweist der neu herausgegebene Gedichtband “Liebe”, der eine unterhaltsame und bukowski’sche Sammlung von Gedichten enthält, die sich alle um das Thema der Liebe drehen. Darin gelingt es Bukowski, den Kitsch aufzubrechen, damit Ehrlichkeit Einzug halten kann. Beispielsweise schreibt er: “Wach sitze ich im Bett und lausche deinem Schnarchen …” oder “ich kann passabel kochen und gut zuhören, aber tanzen hab ich nie gelernt - ich hatte Größeres zu tun”.

 

Unser Fazit: Dieser Band ist für alle, die sich und die Liebe nicht ernst nehmen, und doch an sie glauben. Die ehrlich zu sich selbst sind und sich nicht scheuen, die Ehrlichkeit eines großen amerikanischen Dichters - und sei sie noch so vulgär - an sich heranzulassen.

Kategorien Belletristisch, Biografisch
Format Taschenbuch
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Erschienen am
ISBN 978-3-462-05133-9

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