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Der Wolfsjäger
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Der Wolfsjäger

Drei polnische Duette

Zwei Schriftsteller, eine Erzählung: Christoph Ransmayr und Martin Pollack führen an drei Geschichten aus Polen eine besondere Spielart des Erzählens vor: das Duett.

Ein Jäger, der seinem Gott vorwirft, daß er den Wolf erschaffen hat; ein hingerichteter Held und Heiliger, der sich als unschuldiger Tor erweist, und ein Nachkomme, der die apokalyptische Geschichte seines Volkes überwinden soll: Vor dem Hintergrund der polnischen Zeitgeschichte erzählen Christoph Ransmayr und Martin Pollack gemeinsam vom Drama des Menschen.

Mit dem Duett, der neuesten seiner Spielformen des Erzählens, die seit 1997 bei S. Fischer in loser Folge und eleganter Ausstattung erscheinen, stellt Christoph Ransmayr die Zweistimmigkeit in eine Reihe, in der er bereits Bildergeschichte, Festrede, Schauspiel, Monolog, Verhör und Tirade als Möglichkeiten des Erzählens vorgeführt hat.

Christoph Ransmayr wurde 1954 in Wels/Oberösterreich geboren und lebt nach Jahren in Irland und auf Reisen wieder in Wien. Neben seinen Romanen »Die Schrecken des Eises und der Finsternis«, »Die letzte Welt«, »Morbus Kitahara«, »Der fliegende Berg« und dem »Atlas eines ängstlichen Mannes« erschienen bisher zehn Spielformen des Erzählens, darunter »Damen & Herren unter Wasser«, »Geständnisse eines Touristen«, »Der Wolfsjäger« und »Gerede‹. Zum Werk Christoph Ransmayrs erschien der Band »Bericht am Feuer«. Für seine Bücher, die in mehr als dreißig Sprachen übersetzt wurden, erhielt er zahlreiche literarische Auszeichnungen, unter anderem die nach Friedrich Hölderlin, Franz Kafka und Bert Brecht benannten Literaturpreise, den Kleist-Preis, den Premio Mondello und, gemeinsam mit Salman Rushdie, den Prix Aristeion der Europäischen Union, den Prix du meilleur livre étranger und den Prix Jean Monnet de Littérature Européenne. Zuletzt erschien der Roman »Cox oder Der Lauf der Zeit«.

Literaturpreise:

Anton-Wildgans Preis der österreichischen Industrie (1989), Großer Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (1992), Franz-Kafka-Preis (1995), Franz-Nabl-Preis der Stadt Graz (1996), Aristeion-Preis der Europäischen Union (1996, gemeinsam mit Salman Rushdie), Solothurner Literaturpreis (1997), Premio Letterario Internazionale Mondello (1997), Landeskulturpreis für Literatur des Bundeslandes Oberösterreich (1997), Friedrich Hölderlin Preis der Stadt Bad Homburg (1998), Nestroy-Preis (Bestes Stück - Autorenpreis) für »Die Unsichtbare« (2001), Bertolt-Brecht-Literaturpreis der Stadt Augsburg (2004), Heinrich-Böll-Preis (2007), Premio Itas (2009), Premio La voce dei lettori (2009), Premio Gambrinus (2010), Ernst-Toller-Preis (2013), Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau (2013), Franz-Josef-Altenburg-Preis (2014), Donauland Sachbuchpreis (2014), Fontane-Preis für Literatur (2014), Prix Jean Monnet de Littératures Européennes (2015), Prix du Meilleur livre étranger (2015), Marieluise-Fleißer-Preis (2017), Würth-Preis für Europäische Literatur (2018), Kleist-Preis (2018), Nominierung für den Man Booker International Prize (2018), Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten (2018).

  1. Wie würden Sie den Klang dieses „Duetts“ beschreiben?

  2. „Der Wolfsjäger“ ist Teil einer Reihe, in der Christoph Ransmayr unterschiedliche „Spielformen des Erzählens“ entwickelt. Er hat diese vielfältigen Textformen einmal unter das Motto „Unterwegs nach Babylon“ gestellt. Können Sie sich vorstellen, was er damit gemeint hat?

  3. Welche der drei Geschichten hat auf Sie den tiefsten Eindruck gemacht und wieso?

  4. Wie erzählen die beiden Autoren von Polen und seiner Geschichte?

  5. Sind die Texte in Ihren Augen eher Reportagen oder literarische Kurzgeschichten?

  6. Welche Rolle spielen Mythen und Legenden?

  7. Man könnte sagen, die Geschichten erzählen von der Conditio Humana, der Natur des Menschen. Würden Sie diese Einschätzung teilen?  

  8. Der Wolf spielt in der Vorstellung des Menschen eine große Rolle. Wie würden Sie die Darstellung des Tieres in „Der Wolfsjägers“ mit anderen kulturellen, mythischen, künstlerischen Repräsentationen vergleichen?

  9. Wie werden in diesen drei Erzählungen Landschaften geschildert?

  10. Welche Rolle spielt das hier Reisen? Wenn Sie andere Werke von Christoph Ransmayr oder von Martin Pollack kennen: Welche Rolle spielt dieses Motiv für ihr jeweiliges Schreiben und Denken?

Kategorien Belletristisch, Historisch
Format Hardcover
Verlag S. FISCHER
Erschienen am
ISBN 978-3-100-62950-0

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