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Mann, Musik, Kopfhörer

Die Wirkung von Musik: Auswirkungen im Alltag und auf unser Wohlbefinden

Wer kennt das nicht? Der Tag lief irgendwie nicht so gut, man ist schlecht drauf und weiß selbst nicht so recht, warum genau. Man kommt nach Hause, schaltet das Radio ein und da ist es: Das Lieblingslied, das einfach immer wieder für gute Laune sorgt. Das Wundermittel? Die heilende Wirkung von Musik im Alltag! Sofort wippt man im Takt mit, lässt sich vielleicht sogar zu ein paar Tanzeinlagen in der Küche mitreißen. Doch neben guter Laune kann uns Musik auch geliebte Menschen spürbar näher bringen, schöne Erinnerungen in uns erwecken und sogar Trost spenden.

 

Im weiteren Text werden wir uns der magischen Wirkung von Musik widmen, ihre Auswirkung auf unseren Alltag und auf unser Wohlbefinden. Viel Vergnügen!

 

Die Psychologie von musikalischen Klängen – die Macht der Musik

Vater, Tochter, Gitarre spielenMusik ist in unserem Alltag überall. Vom Radiosender im Auto auf dem Weg zur Arbeit zu den Klängen im Fahrstuhl bis hin zur Hintergrundmusik im Einkaufszentrum. Und manchmal nehmen wir sie gar nicht wirklich wahr. Doch fest steht: Der Mensch macht seit Urzeiten Musik. Schon die Höhlenmenschen haben mit Stock und Stein erste eigene Klänge hervorgebracht. Egal wo auf der Welt und zu welcher Kultur angehörend, alle einigt die innige Liebe zur Musik. Im Laufe der Geschichte hatte Musik auch immer einen religiösen Aspekt. Stichwort Kirchenchor. Musik gilt also als identitätsstiftendes Element, das dem Menschen angeboren ist und Gemeinschaft stiftet. Im menschlichen Körper kann Musik größte Glücksgefühle auslösen – und wird somit heutzutage auch für therapeutische Zwecke eingesetzt. Gerade Lieder mit schnellerem Tempo und fröhlicheren Tönen in Dur versetzen uns in eine positive Stimmung. Langsamere Melodien in Moll regen dagegen eher zum Nachdenken an und verströmen eine melancholische Stimmung. Doch ganz egal welche Musikrichtung: Auch, wenn wir nur ein paar Töne hören, können wir uns sofort in einen anderen Moment zurückversetzt fühlen. 

Tatsächlich ist frühe Musikerziehung auch für Kinder etwas ganz Besonderes und wichtig für die weitere Entwicklung. So sagen Studien, dass Musik hören, aber vor allem auch Singen, Tanzen und selbst Musik machen maßgeblich zur Bildung des Kindes beitragen kann. 

 

Wer bewusst durch seinen Alltag geht, kann auch bewusst seine Stimmungen mithilfe von Musik beeinflussen. Probieren Sie es aus! Starten Sie ab jetzt jeden Morgen mit Ihren Lieblingsliedern in den Tag, etwa als Playlist beim Frühstück. Sie werden schnell merken: Sie werden leichter in den Tag starten und vielleicht sogar morgens ein Lächeln auf den Lippen haben.

 

Musik zum Träumen, Musik zum Trauern

Mann, Gitarre, SonnenuntergangWenige Töne können ausreichen und wir fühlen uns in einen anderen Moment zurückversetzt. Dies kann entweder ganz spontan oder gewollt geschehen. Für jede Lebensgelegenheit gibt es die passende Musik. Ganz egal, ob wir uns hinweg träumen möchten oder auch einfach mal richtig trauern wollen. Von Gute-Laune-Songs wie Curtis Mayfields „Move on up“ bis hin zu Balladen voller Herzschmerz wie „I have nothing“ von Whitney Houston. Gerade bei Liebeskummer kann der Betroffene am Anfang kaum Lieder hören, die ihn an die vergangene Zeit zurückerinnern. Zu schmerzhaft wäre es, auch nur die ersten paar Klänge eines Liedes zu hören. Doch Studien zeigen auch: Musik kann dabei helfen, Trauer und auch Liebeskummer zu heilen. Gleichzeitig ist es schön, gemeinsame Lieder zu haben, die einen an ganz besondere Momente in seinem Leben erinnern. Ob der erste Kuss, der Schulabschluss oder ein gemeinsamer Urlaub mit lieben Freunden – noch Jahre gar Jahrzehnte später können Lieder ihre Magie entfalten. 

 

Natürlich wissen und wussten auch Schriftsteller um die Kraft der Musik. Ein musikalisches Element kann dabei helfen, eine Geschichte zum Leben zu erwecken und auf den oftmals vernachlässigten fünften Sinn des Menschen einzugehen, dem Gehör. Lesen Sie weiter, wenn Sie wissen möchten, welches Buch von der Magie der Musik erzählt – und wie Sie selbst mehr Musik in Ihr Leben bringen können:

 

Musik als Thema in der Literatur

Joyce, Mr. Franks, BuchVon Hermann Hesses „Glasperlenspiel“ bis hin zu Thomas Manns „Zauberberg“, Musik hat schon immer eine große Rolle in der Literatur gespielt. Eines der schönsten Beispiele ist der Roman „Mister Franks fabelhaftes Talent für Harmonie“ von Rachel Joyce. Nach ihrem Weltbestseller „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“ widmet sich die englische Autorin nun der magischen Kraft der Musik und nimmt den Leser mit in die klangvolle Welt von Mister Frank. Frank ist Plattenladenbesitzer. Doch nicht nur irgendeiner: Er hat die wunderbare Gabe zu fühlen, welche Musik die Menschen gerade brauchen. So versammeln sich allerlei Kunden und auch Nachbarn in seinem Laden. Doch eines Tages erscheint eine Frau in einem grünen Kostüm, eine beinahe mystische Figur. Denn Frank kann nicht erspüren, welche Musik die Frau in sich trägt… wird er es noch herausfinden? Eine wahre Ode an die Wirkung von Liedern – für Musik- wie für Literaturliebhaber gleichermaßen! Wie Rachel Joyce selbst am liebsten Musik hört? Am liebsten ganz allein zu Hause mit ihren Kopfhörern auf dem Boden, wie sie verrät.

 

Und weil es so schön ist und man sich mit Musik in egal welche Stimmung bringen kann: Hier haben wir die schönsten und auch traurigsten Lieder aller Zeiten für Sie herausgesucht:

 

Exkurs:

Die schönsten Lieder aller Zeiten für pure Glücksgefühle

  • Move on up“ von Curtis Mayfield
  • Ain’t no mountain high enough“ von Marvin Gaye & Tammi Terrell
  • ABC“ von Jackson 5
  • Stairway to heaven“ von Led Zeppelin
  • September“ Earth, Wind & Fire

 

Die traurigsten Lieder aller Zeiten für die reinigende Wirkung von Tränen

  • I will always love you“ von Whitney Houston
  • Hero“ von Mariah Carey
  • My heart will go on“ von Celine Dion
  • Every breath you take“ von The Police
  • Wonderwall“ von Oasis


Neben dem Tipp mit der Frühstücksplaylist gibt es noch viele weitere Tipps und Tricks, wie die Wirkung von Musik Ihr Wohlbefinden im Alltag verbessern kann. Sie haben nichts zu verlieren – und unsere Empfehlungen lassen sich im Handumdrehen umsetzen:


So sorgen Sie für mehr Musik im Alltag

Paar, tanzen, KücheMachen Sie Musik zu Ihrem treuen Begleiter in Ihrem Alltag: Sie kommen morgens eher schwer aus dem Bett? Dann richten Sie doch Ihr Lieblingslied als Weckklingelton ein! So starten Sie allemal entspannt in den Tag. Das können Sie auch noch später nachholen. 

Auch die Fahrt zur Arbeit im Auto oder der U-Bahn können Sie dazu nutzen, mit schöner Musik im Alltag Ihre Stimmung zu verbessern. So fällt das morgendliche Pendeln auf einmal nicht mehr ganz so schwer. Wenn Sie immer mal wieder Abwechslung bei Ihrer Liederauswahl haben möchten, lohnt es sich, Freunde und Bekannte nach Tipps zu fragen. Auch wenn Sie beruflich viel verreisen oder eine längere Reise ansteht, hat die richtige Musik bisher jede noch so lange Zugfahrt verschönert - gerade hier eignen sich sogenannte „Noise cancelling“-Kopfhörer, wenn Sie von Ihrer Umwelt einmal wirklich eine Pause brauchen. So können Sie alles um sich herum ausblenden, sogar im Flugzeug den Lärm der Triebwerke. 

Sie müssen sich bei der Arbeit konzentrieren? Sie arbeiten aber etwa in einem Großraumbüro oder Ihre Kollegen schauen immer und immer wieder bei Ihnen vorbei und unterbrechen Sie? Dann sollten Sie auch hier von nun an auf Kopfhörer setzen. Tatsächlich gibt es Studien, die besagen, dass Musik sogar die Kreativität und Produktivität fördern kann. Melodien mit sogenannten Alpha-Wellen sollen die Gehirnaktion anregen, sodass Ihnen die Arbeit leichter von der Hand geht. Ein Versuch ist es wert – einfach nach Musik für mehr Fokus suchen. Es gibt zahlreiche Playlists, die Ihnen weiterhelfen werden.

 

Sie möchten wissen, wie Sie noch mehr Musik in Ihrem Leben willkommen heißen können? Dann machen Sie sich eine Playlist mit Ihren Lieblingsliedern und lesen Sie weiter! Eine große Hilfe ist es auch, Playlists für verschiedene Momente und Situationen anzulegen: eine Sammlung an Songs, die Sie morgens so richtig in Schwung bringen, alte Favoriten für den Abend mit Freunden und ruhige Lieder zum Ausklingen des Tages auf dem Sofa. Aber lesen Sie selbst:

 

Frau, Zug, Musik hörenAm schönsten ist und bleibt es aber, zu Hause ganz nach Belieben und egal in welcher Lautstärke die eigene Musik hören zu können. Ob mit der Familie oder allein zum Abschalten wie Autorin Rachel Joyce. Kein Abendessen oder gemeinsamer Kochabend mit Freunden ohne Musik – sie kann die Gemütlichkeit des Treffens unterstreichen und dem Raum eine ganz besondere Atmosphäre geben. 

Aber gerade auch was so unbeliebte Aufgaben wie etwa den Haushalt machen, Wäsche aufhängen oder das Bad putzen betrifft – einfach alles geht leichter von der Hand mit der richtigen Musik! Tatsächlich hat die wunderbare Wirkung von Musik noch einen verstärkenden Effekt, wenn Sie dazu laut mitsingen. Probieren Sie es aus – etwa an klassischen Orten wie dem Auto oder unter der Dusche. Wie das Musizieren so ist auch das Singen und Tanzen Teil des Menschen. Doch leider tun wir es viel zu selten. Wann haben Sie das letzte Mal aus voller Kraft gesungen? Die Freude und das Gemeinschaftsgefühl, das beim Singen entsteht, setzen allerlei Glückshormone aus. 

Wenn Sie Kinder haben, dann beziehen Sie die Kleinen am besten in Ihren neuen Musikgenuss mit ein! Wie oben bereits beschrieben, kann Musik die Entwicklung Ihrer Kinder ideal fördern – ob Sie gemeinsam tanzen und singen oder zusammen mit Salatbesteck auf als Schlagzeug umgebauten Töpfen trommeln. So sorgen Sie nicht nur für viel Spaß, sondern fördern auch die Sprachentwicklung und das Rhythmusgefühl Ihrer Schützlinge.

Und nicht zuletzt: Auf Konzerte der Lieblingsband gehen. In die Oper oder die Philharmonie – allein die wundervolle Kunst der Musiker und Darbietenden lässt einen vor lauter Können erstaunen. Schon die ersten Töne eines Songs, live vorgetragen auf der Bühne, können für Gänsehaut sorgen. Der ganze Fokus liegt auf der Musik. Lassen Sie sich davon verzaubern – sie werden sehen: Sie werden auch noch Tage, Woche und Monate an dieses Erlebnis zurückdenken.  

 

Hoffentlich haben Sie jetzt beim Lesen schon Ihren Lieblingsradiosender eingestellt und sich über die Unterhaltung im Hintergrund gefreut. Nachdem wir nun gesehen haben, wie viele positive Aspekte in der Wirkung von Musik stecken, sollten Sie auf jeden Fall noch mehr von der Magie der Klänge in Ihrem Leben haben. Vielleicht sogar endlich ein eigenes Instrument lernen? Tatsache ist: Musizieren macht großen Spaß – und es ist nie zu spät:

 

Wie wäre es mit eigenem Musizieren?

Mann spielt GitarreAuch das eigene Musizieren kann sich positiv auf Ihr Wohlbefinden auswirken. Vielleicht spielen Sie sogar schon ein Instrument? Dann kann regelmäßiges Üben Ihnen dabei helfen, kleine Pausen vom Alltag einzulegen. Sie würden gerne ein Instrument lernen, wissen aber nicht so recht, wie und welches? Dann ist ein guter Anhaltspunkt zu schauen, welches Instrument Sie in Ihrer Kindheit mochten – oder gerade so gar nicht, wie etwa die Blockflöte, da sie im Musikunterricht in der Schule Pflicht war. Natürlich müssen Sie sich auch nicht sogleich ein ganzes Klavier anschaffen. Wenn Sie schon immer einmal mit dem Gedanken gespielt haben, Klavier zu lernen, reicht ein kleines Keyboard für den Anfang völlig aus. Klavierstunden können eine weitere Gelegenheit sein, sich Zeit für sich zu nehmen und mehr Musik in den Alltag zu bringen. Ansonsten können auch Videos im Internet eine erste Anleitung geben. Vor allem können Sie immer dann sich der Musik widmen, wann Sie es brauchen. Und Sie werden sehen: Es ist nie zu spät, etwas Neues zu lernen. Lassen Sie sich von der Welt der Musik verführen! Und wer weiß? Vielleicht musizieren Sie bald schon im Kreise von Freunden – sich zum Musik machen zu treffen, sich aufeinander abzustimmen und zu improvisieren kann für einen wunderbaren Ausgleich im sonst so hektischen Alltag sorgen. 

Und noch viel mehr: Sie lernen wieder, zu spielen. Nicht nur ein Instrument, sondern wieder ein spielerisches Element in Ihrem Leben zu haben. Wo sonst kann man so frei sein und einfach mal wieder kreativ sein? Die Musik sorgt dafür, dass Sie nicht mehr alles so ernst nehmen, sondern mehr Freude haben und sich gelegentlich wieder so leicht wie ein Kind fühlen können. Ob beim Zuhören, Singen, Tanzen oder Musizieren – versuchen Sie, Musik für seine vielfältigen positiven Eigenschaften und Auswirkungen so oft es geht, in Ihren Alltag zu integrieren.

Die Wirkung von Musik – ob als zentrales Thema in unserem Alltag oder in einem Roman: Melodische Klänge können wahre Wunder vollbringen! Musik hat Auswirkungen auf unseren Körper, kann unsere Stimmung beeinflussen und somit unser ganzes Leben begleiten. Lassen Sie sich darauf ein, sorgen Sie für mehr Musik in Ihrem Alltag und freuen Sie sich über mehr Lebensfreude und ein besseres Wohlbefinden! 

 

 

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